Unsere AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Maklerverträge, die mit der Apmis Sachwert GmbH, Peitzer Weg 36, 12527 Berlin („Apmis) geschlossen werden. Apmis ist in der Eigenschaft als Immobilienmakler im Sinne der §§ 652 ff. BGB gegen Entgelt (Provision) tätig. Apmis versichert, über die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen zum Führen eines Maklerbüros zu verfügen.

 

1. Vertragsgegenstand    

Der Maklervertrag zwischen dem Auftraggeber und Apmis kommt entweder durch (schriftliche, textliche, fernmündliche) Vereinbarung oder durch die Inanspruchnahme der Apmis Maklertätigkeit auf der Grundlage bzw. in Kenntnis der für die erfolgreiche Vermittlungs-/Nachweistätigkeit anfallenden Provisionsforderung zustande. Der Maklervertrag kann demnach rechtswirksam auch dadurch zustande kommen, dass Apmis ein Kaufobjekt offeriert (z.B. Internet, Zeitung, Aushang), dabei als Makler zu erkennen ist, den Provisionsanspruch im Falle des Erfolges beziffert und ein Interessent sich an ihn wendet um Leistungen von ihm abzurufen (z.B. Exposé). In diesem Falle kommt der Maklervertrag mündlich und konkludent zustande.

Im Falle eines Mietobjektes ist, wenn ein Provisionsanspruch gegenüber dem Wohnungssuchenden entstehen soll, ein Suchauftrag des Wohnungssuchenden für das Zustandekommen eines Maklervertrages in Textform erforderlich. Der konkludente Abschluss eines Maklervertrages zwischen einem Wohnungssuchenden und Apmis ist nicht möglich.

 

Der Maklervertrag zwischen einem Vermieter und Apmis kommt mit Erteilung des Auftrages durch den Vermieter und Annahme durch Apmis zustande. Sollte ein schriftlicher Maklervertrag geschlossen oder sollten Individualvereinbarungen getroffen worden sein, so haben die darin genannten Vereinbarungen Vorrang vor diesen AGB.  

 

2. Käuferprovision

Die Käuferprovision beträgt:

            [C4] .

pauschal __________ EUR inkl. aktuell geltender MwSt.

bei wohnwirtschaftlichen Mietobjekten: 2,38 Monatsmieten inkl. geltender Mehrwertsteuer, bei Staffelmietverträgen wird als Monatsmiete die durchschnittliche Monatsmiete bezogen auf die Gesamtlaufzeit berechnet.

Der Maklerlohnanspruch entsteht mit dem Abschluss des notariellen Kaufvertrages und ist mit dessen Rechtsgültigkeit zur Zahlung fällig.

 

3. Fälligkeit

Der Auftraggeber ist zu der Entrichtung der versprochenen Maklerprovision verpflichtet, wenn der Kaufvertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung zustande kommt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Apmis unverzüglich mitzuteilen, wann, zu welchem Entgelt und mit welchen Beteiligten der Hauptvertrag geschlossen wurde. Die Auskunftsverpflichtung wird nicht dadurch berührt, dass der Hauptvertrag unter einer aufschiebenden Bedingung steht und diese noch nicht eingetreten ist.

 

4. Doppeltätigkeit 

Soweit keine Interessenkollision vorliegt, ist Apmis berechtigt, auch für die andere Partei des Hauptvertrages provisionspflichtig tätig zu werden.

 

5. Anderweitige Verwertung

Kommt durch die Vermittlungs- und/oder Nachweistätigkeit von Apmis statt des ursprünglich erstrebten Kaufvertrages zwischen den Parteien des Hauptvertrages über das Vertragsobjekt ein Mietvertrag zustande oder umgekehrt, berührt dies den Provisionsanspruch nicht. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn ein entsprechender Vertrag erst zu einem späteren Zeitpunkt zustande kommen soll. Es gilt dann der übliche Maklerlohn im Sinne von § 653 Abs. 2 BGB als geschuldet.

 

6. Vollmacht

Ist der Auftraggeber Verkäufer, erteilt er Apmis Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in alle behördlichen Akten als auch gegenüber dem WEG-Verwalter zur Ausübung von Rechten, wie sie ihm als Wohnungseigentümer zustehen.

 

7. Vertraulichkeit    

Die Objektexposees von Apmis, die von Apmis erteilten objekt-/vertragsbezogenen Informationen sowie die gesamte Vermittlungs- und/oder Nachweistätigkeit ist bzw. sind ausschließlich für den/die jeweils adressierten Auftraggeber als Empfänger bestimmt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, mit den vorgenannten Informationen vertraulich umzugehen und diese nicht an Dritte weiterzugeben, sofern nicht eine schriftliche Erlaubnis von Apmis vorliegt. Verstößt der Auftraggeber hiergegen schuldhaft, haftet er Apmis gegenüber auf Schadensersatz, wenn der Erfolg der Vermittlungs- und/oder Nachweistätigkeit von Apmis hierdurch nicht eintritt. Kommt durch die unbefugte Weitergabe der Informationen an einen Dritten der Hauptvertrag mit diesem zustande, haftet der Auftraggeber Apmis gegenüber auf Zahlung der entgangenen Provision.

 

8. Ersatzgeschäft, Folgegeschäft

Sollte anstelle des ursprünglich angestrebten Geschäftes ein anderer Hauptvertrag über ein anderes Objekt zwischen dem Auftraggeber von Apmis und dem Auftraggeber von Apmis oder ein Zuschlag im Wege der Zwangsversteigerung zu Stande kommen, so ist der Auftraggeber dennoch gegenüber Apmis zur Zahlung der Provision verpflichtet.

Gleiches gilt, wenn im Zuge des Kontaktes mit dem Auftraggeber von Apmis innerhalb von 12 Monaten weitere Objekte des Auftraggebers bekannt werden und der Auftraggeber eines oder mehrerer dieser Objekte erwirbt, veräußert, mietet oder pachtet. Sollte eine Provision mit dem Auftraggeber vereinbart worden sein, so ist dieser in diesem Falle ebenso verpflichtet, die Provision an Apmis zu bezahlen.

 

9. Erstattung von nachgewiesenen Aufwendungen

Sollte der gewünschte Vertragsabschluss nicht zustande kommen, so ist der Auftraggeber verpflichtet, Apmis die in Erfüllung des erteilten Auftrages entstandenen und nachgewiesenen Aufwendungen (zum Beispiel Insertionskosten, Telefonkosten, Fahrtkosten usw.) zu erstatten. Die Erstattung darf jedoch 25% der zu erwartenden Provision nicht überschreiten. Dies gilt nicht beim Auftrag eines Wohnungssuchenden. In diesem Falle ist der pauschale Aufwendungsersatz auf 25 € begrenzt.

 

10. Pauschaler Aufwendungsersatz

Apmis steht ein pauschaler Aufwendungsersatz in Höhe von 10% der vorgesehenen Gesamtprovision zzgl. Mehrwertsteuer zu, wenn der Auftraggeber trotz vorangegangener Unterlassungsaufforderung weiterhin gegen den Vertrag verstößt, dass Apmis bzw. deren Mitarbeiter subjektiv die Zusammenarbeit nicht mehr zugemutet werden kann. Dies gilt nicht beim Auftrag eines Wohnungssuchenden. In diesem Falle ist der pauschale Aufwendungsersatz auf 25 € begrenzt. 

 

11. Vertragsstrafe bei Nichtabschluss des Hauptvertrages

Vermittelt Apmis nachweislich einen vertragsbereiten Interessenten und schließt der Auftraggeber mit diesem keinen Hauptvertrag ab, so hat der Auftraggeber Apmis eine Pauschale von 10% der vereinbarten Provision zu vergüten. Dies gilt nicht beim Auftrag eines Wohnungssuchenden.

 

12. Provisionsanspruch bei nachträglicher Aufhebung des Hauptvertrages

Der Provisionsanspruch von Apmis entfällt nicht, wenn der nachgewiesene oder vermittelte Hauptvertrag nachträglich aufgehoben oder rückgängig gemacht oder einvernehmlich aufgehoben wird.

 

13. Rückfrageklausel

Vor Abschluss eines Hauptvertrages verpflichtet sich der Auftraggeber Apmis über die Identität des vorgesehenen Vertragspartners zu informieren. Damit soll Apmis die Möglichkeit gegeben werden zu prüfen, ob der Hauptvertrag infolge der Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit zustande gekommen ist. Ferner erteilt der Verkäufer auch nach Abschluss des Hauptvertrages Apmis für die Dauer von 12 Monaten Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch.

 

14. Haftung Apmis

Die Angaben und Unterlagen zum Objekt basieren auf Informationen Dritter, die dem Makler erteilt wurden. Der Makler ist bemüht, über Vertragspartner oder Objekte möglichst vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu erhalten. Für die Richtig- und Vollständigkeit der Angaben Dritte kann – mit Ausnahme von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit – keine Haftung übernommen werden. Es ist Sache des Interessenten, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung.

Gesetzlich erforderliche Angaben, insbesondere Angaben gemäß der aktuellen EnEV, fordert der Makler beim Anbieter grundsätzlich an. Der Makler haftet ausdrücklich nicht dafür, dass diese Unterlagen und Angaben bereitgestellt werden und übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Unterlagen und Angaben.

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Haftungsregeln.

 

15. Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht

Als Verbraucher haben Sie das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, der

 

- Apmis Sachwert GmbH, Peitzer Weg 36, 12527 Berlin, Telefon: 0176 7434 4011, E-Mail: bacher(at)apmis.de -

 

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechtes vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

Folgen des Widerrufes

 

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechtes hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.